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[AUSSTELLUNG] ama bal | but honey | aber honig – Kollektiv ARK

7. Oktober 2023 bis 12. November 2023
  • « Vernissage Kollektiv ARK & Konzeptvorstellung re:member the future
  • Kaffeeklatsch | Coffee chat »

„Gerechtigkeit kann nur geschaffen werden, wenn uns Raum zum Erinnern gegeben wird“.

Re:member the future ist ein Projekt des ASA-FF e.V. verfolgt das Ziel, die Geschichten der Opfer und Betroffenen des NSU auch in Chemnitz zu erzählen, zu verankern, zu erinnern und für die Zukunft zu mahnen. Dafür haben wir uns mit Betroffenen, Angehörigen sowie anderen erinnerungs- und stadtpolitischen Akteur*innen ausgetauscht und es sind folgende Fragen und Aufgabenfelder entstanden, zu denen im Rahmen eines Konzeptes inhaltliche und organisatorische Vorschläge gemacht werden:

Wie können Prozesse gestaltet werden, die Betroffene, Überlebende und Angehörige sowohl in den Auswahl- als auch in den Gestaltungsprozess einbeziehen? Wie kann ein solcher Gedenkort imaginiert, welche inhaltlichen Ebenen können verhandelt werden? Was braucht es um einen künstlerischen Wettbewerb auszurichten?

Das Kollektiv ARK ist ein dynamisches Netzwerk aus verschiedenen Menschen (Sarah-Indriyati, Hardjowirogo, Johannes Ismaiel-Wendt, Sebastian Kunas, Malte Pelleter) und MusikmachDingen.
Es entwickelt post-repräsentative Formate aus Sounds, Beats und Instrumenten. ARKs Installationen und Sound-Lectures wurden u.a. im Museum für Kunst und Gewerbe (Hamburg) ausgestellt.

Die Sound-Installation ama bal | but honey | aber honig verhandelt die Frage, wie die Mikrofonschaltung im Gerichtssaal Redeordnungen bestimmt. Der Hintergrund: Während der NSU-Prozesse wurden Mikrofone der Beteiligten an- und abgeschaltet. Auf diese Weise kamen
nicht alle Parteien gleichermaßen zu Wort, vor allem Betroffene wurden durch die Methode der Technik an Äußerungen gehindert. Das führte zu gesamtgesellschaftlichen Fragen, die ARK in seiner Soundinstallation aufgreift. Etwa danach, wer eigentlich sprechen darf, wer wem Auskunft erteilen muss? Wer kann sich Gehör verschaffen, wer muss stumm bleiben?
Im Kunstwerk werden Mikrofone als Technologien nicht nur des Sprechens, sondern auch des strategischen Schweigens benutzt. Sie sind zugleich Zeugen eines Prozesses, der mehr mit sich selbst beschäftigt scheint als mit den Morden, um die er sich dreht. Ausgangspunkt der Installation ist der Aufsatz „Richt-Mikrofone. Gutachten zu Fragen nach möglicher “sonischer Segregation” im sogenannten NSU-Prozess“ von Johannes Ismaiel-Wendt.
Die Sound-Installation ist bis zum 11. November (Mittwoch-Sonntag, 14-20 Uhr) im Open Space zu sehen. Im kommenden Jahr wird ama bal | but honey | aber honig dauerhaft in die mobile Ausstellung „Offener Prozess“ integriert.

Der Titel des Kunstwerks ist inspiriert von Ayşe Yozgat, der Mutter des neunten NSU-Opfers Halit Yozgat. Sie sagte nach der  Urteilsverkündung am Ende des sogenannten NSU-Prozesses in die Mikrofone der wartenden Journalisten vor dem Münchner Landgericht: Arı gibi çalıştılar ama bal yapamadılar – Sie haben wie Bienen gearbeitet, aber keinen Honig produziert.

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Details

  • Beginn: 7. Oktober 2023
  • Ende: 12. November 2023
  • Veranstaltungskategorie: Ausstellung

Veranstaltungsort

  • Chemnitz Open Space
  • Brückenstraße 10
    Chemnitz, Sachsen 09111 Deutschland
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Veranstalter

  • Re:member the future | ASA-FF e.V.
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