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NSU-Aufarbeitung mit staatlicher Unterstützung?

26. Oktober 2023, 18:00 bis 20:00
  • « Arbeitsgruppe
  • Kaffeeklatsch | Coffee chat »

Diskussion zu den aktuellen Planungen für ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex

Ein Dokumentationszentrum und einen Erinnerungsort zum NSU-Komplex – dafür gibt es politische Initiativen auf Bundesebene, in Thüringen und in Sachsen. Dass die Forderungen nach NSU-Aufarbeitung von staatlichen Akteuren aufgenommen wurden, ist das Ergebnis eines breiten bundesweiten Aufarbeitungsnetzwerks, das sich zuletzt hinter der Losung „Kein Schlussstrich!“ versammelt hat. Mit unterschiedlichen Ansätzen hat dieses Netzwerk Aufklärung vorangebracht. Die Rolle der staatlichen Institutionen bleibt dabei mehr als zweifelhaft. So schredderte der Verfassungsschutz Akten, statt aufzuklären. Bei den polizeilichen Ermittlungen wurden die Opfer und ihre Angehörigen wie Kriminelle behandelt, obwohl sich Hinweise auf ein rechtes Tatmotiv verdichteten. Das Wissen der Ermittlungsbehörden wurde daher auch als „korrumpiertes Wissen“ bezeichnet. Aktive des Aufarbeitungsnetzwerks stellen dem ihr Wissen entgegen: öffentlich, dezentral und solidarisch.

So stellt sich die Frage: Wie gehen wir als Aktive des Aufarbeitungsnetzwerks damit um, dass der Staat auf einmal Aufklärung institutionell absichern will?

Im Rahmen eines Projektes in Sachsen entstand eine Konzeptions- und Machbarkeitsstudie für ein Dokumentationszentrum. Gleichzeitig wurde ein Vorschlag entwickelt, wie das dezentrale bundesweite Aufarbeitungsnetzwerk gestärkt werden kann. Zudem schreiten die Planungen für einen Gedenk- und Erinnerungsort in Chemnitz voran. Auf dieser Veranstaltung werden die Eckpunkte der Machbarkeitsstudie vorgestellt. Dann diskutieren Madlyn Sauer (Autorin von „Wir klagen an! NSU-Tribunale als Praxis zwischen Kunst, Recht und Kultur“), Arlo Jung (Projekt „Remember the Future“ vom ASA-FF e.V.) und Jörg Buschmann (Mitautor der Studie, RAA Sachsen e.V.) diese Fragen: Welche Chancen bieten sich für Sachsen? Was braucht es, damit Aufarbeitung und Gedenken lokal und regional verstetigt werden können? Welche Erwartungen gibt es an Politik, aber auch Akteur*innen der Aufarbeitung? Welches Wissen wird im Dokuzentrum gesammelt – auf welche Weise und für wen? Wie können dezentrale und aktivistische Wissensbestände erhalten bleiben und gestärkt werden?

Für die Veranstaltung gilt die Ausschlussklausel:
Ausgeschlossen von der Veranstaltung sind Personen, die neonazistischen Parteien oder Organisationen angehören, der neonazistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und diesen Personen den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser zu verweisen.

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Details

  • Datum: 26. Oktober 2023
  • Zeit:
    18:00 bis 20:00
  • Veranstaltungskategorien: Gespräch, Vortrag

Veranstaltungsort

  • Chemnitz Open Space
  • Brückenstraße 10
    Chemnitz, Sachsen 09111 Deutschland
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Veranstalter

  • RAA Sachsen und Weiterdenken – Heinrich Böll Stiftung Sachsen
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