Ausstellung: „Kommunikation und Haltung“

 

Das Berliner Museum Haus des Papiers zeigt im Chemnitz Open Space im Rahmen des Festivals – Kommunikation und
Haltung – vom 12. bis 27. Juli 2025 zeitgenössische fotografische Positionen von V

ictoria
Tomaschko, Johanna-Maria Fritz, Darius Ramazani, Christiane Feser und Timo
Stammberger.
Die Ausstellung ist Teil des groß angelegten Fotofestivals „Kommunikation und Haltung“, das
vom Berliner Museum Haus des Papiers veranstaltet wird und an 16 Standorten in Berlin,

Basel und Chemnitz präsentiert wird.
Die Vernissage findet am Freitag, den 11. Juli 2025, um 18 Uhr statt. Zur Eröffnung
begrüßen die Veranstalterinnen des Festivals vom Museum Hauses des Papiers die Gäste
im Chemnitz Open Space, Brückenstraße 10 über eine Live Schaltung zur Eröffnung auf
dem Teufelsberg (Berlin).

 

Ein Festival im öffentlichen Raum – Kunst als demokratischer Impuls
Das Festival „Kommunikation und Haltung“, veranstaltet vom Berliner Haus des Papiers, bringt zeitgenössische Fotografie auf großformatige Plakatflächen, an Bauzäune und in Institutionen in unterschiedlichen Städten. Mit dabei sind insgesamt 29 internationale Künstler:innen – darunter renommierte Namen wie Anne Imhof, Anri Sala, Grada Kilomba,
Rosemarie Trockel, Yael Bartana, Monica Bonvicini und Joseph Beuys. Ziel des Festivals ist es, über künstlerische Mittel Räume für Teilhabe, Dialog und gesellschaftliche Reflexion zu schaffen – gerade in Zeiten zunehmender Polarisierung.

Fünf künstlerische Positionen – fünf Blicke auf Gegenwart
Im Chemnitz Open Space zeigt die Ausstellung fünf fotografische Positionen, die im Spannungsfeld von politischem Protest, gesellschaftlicher Gewalt und individuellen Lebenswegen den Körper als Ausdrucksfläche sozialer, kultureller und ethischer Konflikte begreifen.

Die Arbeiten von Victoria Tomaschko, Johanna-Maria Fritz, Darius Ramazani, Christiane Feser und Timo Stamberger setzen sich auf radikal unterschiedliche Weise mit Formen von Kommunikation und Haltung auseinander – mit dem, was gesagt und sichtbar gemacht wird, und dem, was verborgen bleibt oder bewusst unterdrückt wird. In ihrer Gesamtheit zeigen die Arbeiten: Fotografie ist mehr als ein Abbild. Sie ist ein Akt. Eine Entscheidung. Eine Haltung. Diese Ausstellung versteht sich als Einladung, über die Art und Weise nachzudenken, wie wir kommunizieren – mit Bildern, mit Worten, mit Blicken – und wie wir in einer komplexen Welt Haltung bewahren können.

● Victoria Tomaschko dokumentiert mit „Rostock Lichtenhagen“ die Spuren rechter Gewalt 1992 – und das Versagen   kollektiver Erinnerung.
● Johanna-Maria Fritz zeigt in „A Grave in the Garden“ intime Einblicke in das Leben im Ukrainekrieg.
● Darius Ramazani porträtiert in „Shirzan“ iranische Exil-Frauen, die für Freiheit und Selbstbestimmung kämpfen.
● Christiane Feser verleiht in „Tauben“ der urbanen Natur eine neue, abstrakte Form.
● Timo Stammberger blickt mit „Tools“ und „The Lives of the Others“ in die oft verborgene Realität der industriellen Tierhaltung.

Die Ausstellung fragt: Wie gelingt Kommunikation in einer polarisierten Gesellschaft? Welche Bilder transportieren demokratische Haltung? Und welche Rolle kann Kunst im öffentlichen Diskurs spielen?

Über das Haus des Papiers
Das Haus des Papiers ist ein privates Museum in der Seydelstraße 30 in Berlin Mitte, das sich seit 2021 der zeitgenössischen skulpturalen Papierkunst widmet. Mit Formaten wie dem Paper Art Award, der Paper Residency! sowie in Partnerschaft mit Hahnemühle, d’mage und Canon schafft das Haus einen experimentellen Raum für Innovation und Austausch.

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